Nati zieht souverän in den WM-Achtelfinal ein
Die Schweizer Nationalmannschaft steht im Achtelfinal der Weltmeisterschaft. Das Team von Murat Yakin setzt sich im Sechzehntelfinal gegen Algerien verdient mit 2:0 durch und überzeugt mit einer abgeklärten Leistung.
Den Grundstein zum Erfolg legt die Nati bereits früh. In der 10. Minute zeigt Johan Manzambi seine ganze Klasse. Der 20-Jährige setzt sich mit einem starken Antritt im Strafraum durch, lässt seinen Gegenspieler stehen und spielt den Ball präzise vors Tor. Dort steht Breel Embolo goldrichtig und schiebt zur Schweizer Führung ein.
Algerien hat in der ersten Halbzeit zwar mehr Ballbesitz, findet gegen die kompakte Schweizer Defensive aber kaum Lösungen. Die Nati agiert effizient und nutzt ihre Chancen konsequent.
Kurz nach dem Seitenwechsel fällt bereits die Entscheidung. Nur 46 Sekunden nach Wiederbeginn misslingt Algerien ein Befreiungsschlag komplett. Dan Ndoye reagiert am schnellsten und verwertet den Ball zum 2:0.
Manzambi prägt die Partie nicht nur mit seiner Torvorlage. Der Offensivspieler sorgt mit Tempo, Technik und Übersicht immer wieder für Gefahr und gehört zu den auffälligsten Akteuren auf dem Platz.
Ein besonderer Abend ist es auch für Granit Xhaka. Der Captain absolviert gegen Algerien sein 150. Länderspiel und erreicht damit eine Marke, die weltweit erst wenige Fussballer geschafft haben. Auf der Tribüne verfolgt unter anderem Bundespräsident Guy Parmelin die Partie.
Mit dem verdienten Erfolg zieht die Schweiz in den WM-Achtelfinal ein. Dort trifft die Nati am 7. Juli um 22 Uhr Schweizer Zeit in Vancouver auf den Sieger der Begegnung zwischen Kolumbien und Ghana.