EHC Kloten nutzt Powerplays und bezwingt die SCL Tigers mit 3:1
Der EHC Kloten bestätigt seine aufsteigende Form und setzt sich zuhause mit 3:1 gegen die SCL Tigers durch. Ausschlaggebend war vor allem die Effizienz in Überzahl sowie eine konzentrierte Teamleistung über 60 Minuten.
Kloten setzt früh Akzente
Die Gastgeber übernahmen von Beginn weg die Initiative und überzeugten mit viel Einsatzbereitschaft sowie klarer Struktur im Spielaufbau. Der Führungstreffer durch Leandro Profico nach gut einer Viertelstunde entsprach dem Spielverlauf und belohnte die aktive Klotener Phase.
Tigers gleichen aus – Kloten bleibt ruhig
Im Mitteldrittel fanden die Gäste zwar besser ins Spiel und kamen durch Dario Allenspach zum Ausgleich, doch Kloten liess sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Die Defensive blieb organisiert, während offensiv weiterhin Druck erzeugt wurde.
Special Teams entscheiden die Partie
Nach der zweiten Pause schlug die Stunde der Klotener Überzahlformation. Axel Simic brachte sein Team im Powerplay erneut in Front und sorgte damit für den nötigen Impuls. Wenig später erhöhte Noah Delémont mit einem entschlossenen Vorstoss auf 3:1 und stellte die Weichen endgültig auf Sieg.
Reife Leistung bis zur Schlusssirene
In der Schlussphase präsentierte sich Kloten abgeklärt und kontrollierte das Geschehen souverän. Mit klugem Puckmanagement und stabiler Defensive liessen die Flughafenstädter nichts mehr anbrennen und sicherten sich verdient drei Punkte vor Heimpublikum.
Ambri verliert, vier Punkte Vorsprung auf den Playout-Platz
Der Vorsprung auf Ambri und den Playoutplatz konnte Kloten dank des Sieges gegen die Tigers und der gleichzeitigen Niederlage von Ambri auf 4 Punkte erhöhen. Damit verschafft sich der EHC im Strichkampf etwas Luft.
Auch der Sprung auf einen Pre-Playoff-Platz ist nicht ganz unmöglich – der Rückstand auf die Tigers und den 10. Platz beträgt allerdings bei noch vier ausstehenden Runden in der Regular Season 6 Punkte, und auch der EHC Biel (3 Punkte vor Kloten) darf sich weiterhin Hoffnungen machen.